Fleischlos

Es ist eine altbekannte Tatsache, daß eine fleischlose Ernährung gesünder für die Umwelt ist und wohl auch für den Menschen selbst. Nun kann man noch diskutieren, ob „ein wenig“ Fleisch vielleicht gesünder ist als garkeines. Die Wissenschaft tendiert da eher in die Richtung, dass eine vegetarische (nicht vegane) Ernährung gesünder ist. Auf jeden Fall steht fest, dass wir im Durchschnitt zu viel Fleisch essen. Empfohlen werden 300-600g die Woche. Gemeint ist damit allerdings nicht die Menge die gesund ist für uns, sondern die Menge die nicht mehr schädlich ist. Diesen Unterschied sollte man verstanden haben. Ich selbst kam durch gesundheitliche Probleme zu der Idee auf Fleisch zu verzichten und war erstaunt darüber, wie leicht mir das fiel. Wobei ich aus familiären und gesellschaftlichen Gründen nicht auf 100% Verzicht bestehe und gelegentlich auch mal kleine Mengen an Fleisch oder Wurst verzehre.

Schade finden ich nur, dass man vegane oder vegetarische Wurst und Fleischersatzprodukte quasi nur als Industrieprodukte mit Plastikverpackung bekommt, denn statt Wurst, auf Kräuterquark umzusteigen, fällt mir dann doch noch zu schwer.

Ebenso ist es oft problematisch in einer „normalen“ Gaststätte auf der Speisekarte etwas vegetarisches oder gar veganes zu finden das kein Salat ist. Ich kann mir zwar denken, dass es schwierig sein kann etwas veganes anzubieten, das den Qualitätsansprüchen der Kunden an ein Restauratn gerecht wird, wenn der Koch bzw. die Köchin sich (warum auch immer) nicht ausgiebig damit beschäftigt hat aber etwas vegetarisches muss doch möglich sein, das über eine Portion Pommes hinaus geht. Das muss ja nichts hochkompliziertes sein.

  • Reibekuchen mit Apfelmus o.ä. als Beilage
  • Käsespätzle
  • panierte Kohlrabi mit Kartoffeln o.ä. als Beilage
  • Pommes, Nudeln oder Reis mit Pilzsoße

Solche und ähnliche Gerichte könnte meiner Meinung nach jedes Restaurant anbieten ohne dabei ein großes Risiko einzugehen.